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Erfahrungsbericht Masterarbeit: PEERS – Nicht nur eine Phrase

Am Ende seines Masterstudiums erhielt Philipp Lemp die Zusage, seine Masterthesis im Bereich Business Analytics bei s-peers zu erstellen und das Unternehmen sechs Monate lang näher kennenzulernen.

Erste Berührungspunkte mit der s-peers AG

Die s-peers AG ist ein hoch spezialisiertes Schweizer Beratungshaus mit Fokus auf SAP Analytics. Bewerbungsgrund war für mich vor allem der besondere Reiz, im Umfeld erfahrener Experten detaillierte Einblicke bezüglich Lösungen rund um die Themen Daten, Reports und prädiktive Analyse zu erhalten.

Buchstäblich etwas exotisch war sicherlich die Art meiner Bewerbung: Zum damaligen Zeitpunkt verbrachte ich gerade mein Auslandssemester in Malaysia. Doch der Kontaktaufnahme inklusive meines Vorstellungswunschs und der Übermittlung aller erforderlichen Unterlagen stand dies keinesfalls im Weg – dank eines „Online-Bewerbungsinterviews“ war es mir vom fernen Südostasien aus sogar möglich, mich per Video-Conferencing persönlich bei der s-peers vorzustellen.

Meine Masterarbeit umfasste das Thema Geovisualisierung. Konkret ging es dabei um die Entwicklung einer Komponente, die das Analysieren von Geodaten für Rettungseinsätze erlaubt.

IT-Erfahrung im Vorfeld sammelte ich während meines Bachelor-Studiengangs in Wirtschaftsinformatik – genauer im Bereich SAP-Logistik. Dies war für mich die optimale Basis, meine Expertise von operativen Prozessen und Anwendungen nun im Rahmen meiner Masterarbeit erfolgreich um den dispositiven Bereich zu erweitern.

Ein besonders spannender Aspekt waren dabei natürlich prädiktive Analysen, die aus vorhandenen und erhobenen Vergangenheitswerten mit unterschiedlichen Attributen (z. B. Wetter, Verkehrsaufkommen, Kalenderwoche) präzise Vorhersagen für zukünftige Ereignisse ableiten.

Aus diesen Modellen lassen sich vielerlei Szenarien wie Anzahl und Lokation von Standorten, Optimierung von Arbeitszeitmodellen für Rettungskräfte oder die Anzahl benötigter Einsatzfahrzeuge darstellen.

Zugegebenermassen hatte ich zuallererst gewisse Bedenken, meine Masterthesis bei einem Beratungshaus für SAP Analytics zu erstellen. Doch diese wichen sehr schnell einer enormen Begeisterung für das Unternehmen und dessen innovative Projekte in vielfältigen Geschäftsfeldern.

Meine Masterarbeit war daher für mich der ideale Einstieg, die s-peers umfassend kennenzulernen – und zugleich für mich zu erkennen, was ich in Zukunft tatsächlich beruflich machen möchte. So war ich sehr erfreut, dass auf meinen erfolgreichen Master-Abschluss zeitnah ein attraktives Jobangebot mit eigenverantwortlichen Projekttätigkeiten folgte.

Meine tägliche Arbeit als Junior Consultant

So arbeite ich nun seit Abschluss meiner Masterarbeit als Junior Consultant im Unternehmensbereich „Datenwerkstatt“ der s-peers. Dabei gliedert sich meine Tätigkeit vor allem in folgende Aufgaben:

  • Datenaufbereitung und -strukturierung auf Datenbankebene
  • Logische Informationsverknüpfung im Kontext von Geschäftsprozessen
  • Aufbau von Datenmodellen
  • (Visualisierte) Bereitstellung von Informationen für die unterschiedlichen Fachbereiche in einem Unternehmen

Was mir an meiner Tätigkeit besonders gefällt

Immer wieder bin ich beeindruckt von den Prozessen, Verzahnungen und Vernetzungen innerhalb einer Organisationsstruktur: Diese steuern betriebswirtschaftliche und unternehmerische Abläufe auf massgebliche Weise. Und die Ergebnisse aus Branchen wie Dienstleistung, Produktion oder Handel fliessen wiederum direkt in unser tägliches Leben ein.

Besonders faszinieren mich die vielfältigen und agilen Veränderungen – ausgelöst durch unterschiedliche Markteinflüsse oder auch durch regulatorische bzw. gesetzliche Bestimmungen. Gleichsam interessant sind für mich die Vernetzung der IT-gestützten Applikationen und die Auswirkungen auf unterschiedliche Unternehmensbereiche.

Die Eigenverantwortung und Selbstorganisation bei den abwechslungsreichen s-peers-Projekten sind für mich nichts Ungewohntes – besser gesagt genau mein Ding: Beispielsweise macht es mir schon seit meiner Jugendzeit viel Spass, in meinem heimatlichen Sportverein eigenständig Veranstaltungen zu planen und auch anderweitig (organisatorische) Verantwortung zu übernehmen.

Die enge und effiziente Zusammenarbeit innerhalb des s-peers-Teams ist für mich von sehr hoher Bedeutung. Durch den intensiven Austausch mit den Kollegen stimmen wir alle relevanten Projektaspekte (technisch, wirtschaftlich, prozessual) stets individuell auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse ab.

Die Kollegialität ist dabei aber keinesfalls nur professioneller, sondern auch persönlicher Natur: Ich wurde so gut in die Abteilung aufgenommen, dass ich inzwischen das Gefühl habe, bereits längere Zeit im Unternehmen tätig zu sein. Neben der super Arbeitsatmosphäre unter den Kollegen sorgen hierfür auch tolle Team-Events und Afterwork-Sessions, bei denen der gemeinschaftliche „peers“-Gedanke im Vordergrund steht.

„Work-Life-Balance“ ist bei der s-peers nicht nur eine Phrase, sondern wird aktiv gelebt und gefördert – im besten Sinne: Denn nur wenn „Work“ und „Life“ möglichst ganzheitlich miteinander harmonieren, entstehen wechselseitige Synergien, die auf beruflicher wie privater Ebene beflügeln und befriedigen.

 

 

 

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Philipp Lemp

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