Reporting der Zukunft –
SAP Analytics Cloud (SAC) vs. PowerBI

Mit dem Business Warehouse (BW) gilt SAP als der Enterprise-BI-Anbieter par excellence und ermöglicht stabiles, aussagekräftiges Reporting für alle Stakeholder eines Unternehmens. Zusätzlich zum Standard-Reporting verlangen Kunden jedoch vermehrt Lösungen, die auch Self-Service-BI bieten.

Die jüngste Gartner-Studie „Magic Quadrant for Analytics and Business Intelligence Platforms“ fasst die Anforderungen an derartige Software in folgende Trends zusammen:

  • Bis 2020 werden 50 % der analytischen Abfragen über Suche, natürliche Sprachverarbeitung oder Sprache generiert (optional automatisch).

  • Bis 2020 werden Unternehmen mit Benutzer-Zugang zu katalogisierten Daten (intern wie extern) doppelt so viel Geschäftswert aus Analyse-Investitionen erzielen wie Firmen, die auf Self-Service-BI verzichten.

  • Bis 2020 wird die Zahl der Daten- und Analyse-Spezialisten in den Geschäftseinheiten dreimal höher sein als die Summe der Experten in den IT-Abteilungen.

  • Bis 2021 werden natürliche Sprachverarbeitung und Konversationsanalyse die Akzeptanz von Analytics/BI in Unternehmen stark steigern – von 35 % auf über 50 % der Mitarbeiter (inkl. neuer Benutzerklassen, insbesondere Front-Mitarbeiter).

Defizite von Third-Party Tools

Diesbezüglich existieren auch diverse Third-Party Tools, die jedoch Defizite beim Standard-Reporting aufweisen – im Folgenden erläutert anhand von Microsoft PowerBI (aktuell das bekannteste Third-Party Tool).

Microsoft PowerBI konzentriert sich vor allem auf Anforderungen für agile Analysen und Self-Service-BI. Die Software zeigt jedoch funktionale Lücken bezüglich Enterprise Reporting mit SAP-Backend – besonders deutlich bei versuchter Anbindung an SAP-BW-Datenquellen: Viele von SAP angebotene Funktionen werden von PowerBI nicht vollständig unterstützt.

Lokale Berechnungen wirken sich nicht auf die bereitgestellten Zahlen aus; dadurch wird eine erstellte, kumulierte Aggregation einer BEx-Abfrage missachtet. PowerBI verwendet hier lediglich die Basiszahlen. Aufgrund falschen Zahlenmaterials könnte das Ergebnis der kumulierten Abfrage daher eventuell fehlerhaft interpretiert werden.

Fehlerhaft ist eine Aggregation auch beim Umgang mit unterschiedlichen Währungen bzw. Masseinheiten: Diese werden von PowerBI nicht übernommen. So werden z. B. Werte aus USD, EUR und CHF unspezifiziert addiert, aggregiert und ausgewiesen – ohne Hinweis, dass es sich um verschiedene Währungen handelt.

Die Anwendung von Hierarchien wird ebenfalls erschwert: PowerBI kann pro Dimension nur eine Hierarchie verarbeiten. Zudem lassen sich weder zeitabhängige Hierarchien noch Hierarchien mehrerer Versionen verwenden. Bei SAP hingegen können mehrere Hierarchien pro Merkmal vorhanden sein und von Usern individuell ausgewählt werden.

Nachteilig bei PowerBI ist ausserdem die fehlende Verwendung von Textvariablen: SAP BW präsentiert Anwendern veränderbare Vorschlagswerte (z. B. häufig genutzte Kalenderjahre). Beim Einsatz von PowerBI muss auf diese Funktion verzichtet werden.

Darüber hinaus lassen sich definierte Sortierreihenfolgen (nach Text oder Schlüssel) nicht aus SAP in PowerBI übernehmen – sodass z. B. beim Anzeigen von Kalendermonaten die Ausgabe „April“ oder „Aug“ lautet. Zudem ist die Sortierung nicht nachträglich anpassbar.

Parallel fehlen PowerBI andere wichtige Features wie Währungskonvertierung oder numerische Formatierung. Auch die unzureichende Skalierbarkeit senkt weiter die nötige Bedienfreundlichkeit und damit die Eignung für das Standard-Reporting.

Zukunftsträchtig: Die Vorteile der SAP Analytics Cloud (SAC)

Im Vergleich dazu setzt die SAP Analytics Cloud (SAC) das Standard-Reporting stets zuverlässig und maximal effizient um. Darüber hinaus offeriert dieses durchdachte SAP-Produkt sehr umfangreiche Möglichkeiten für das Reporting der Zukunft:

Die SAC gilt als visionär – u. a. dank Smart Insights und neuen Funktionen mit Steuerung durch maschinelles Lernen (inkl. NLP-basierter Suche). Ihre integrierte Funktionalität für Planung, Analyse und Vorhersage auf einer einheitlichen Plattform ist ein zentrales Differenzierungsmerkmal. Gleiches gilt für den Digital Boardroom, der mit möglichen Analysen und Simulationen in Echtzeit so attraktiv wie vorteilhaft für Führungskräfte ist.

Optimale Lösung nach Gartner

Zusammengefasst beschreibt Gartner die optimale Reporting-Lösung der Zukunft folgendermassen: Kunden benötigen eine einzige BI-Plattform, die Bewährtes leistet, aber auch neue Best-of-Breed-Features aufweist. Diese Plattform muss Funktionen in zwei verschiedenen Modi jeweils simultan, verlässlich und vollumfänglich integriert ermöglichen:

Demgemäss repräsentiert die SAP Analytics Cloud (SAC) praktisch einen „analytischen Closed Loop“: Ihre integrierte Funktionalität (Modus 1 und 2) für Planung, Analyse und Vorhersage auf einer einheitlichen analytischen Plattform ist ein absolutes Differenzierungsmerkmal. Im Magic Quadrant ist SAP einer von nur zwei Anbietern mit einem solchen Produkt.

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Autoren: Sven Knöpfler, Michael May, Tobias Mirlach