Home Presse TV3 Magazin: Zu Besuch bei der s-peers AG in Tägerwilen

TV3 Magazin: Zu Besuch bei der s-peers AG in Tägerwilen

Zu Besuch bei der s-peers AG in Tägerwilen!

Die s-peers AG mit Sitz am Schweizer Bodenseeufer nahe Konstanz ist eine junge, innovative Unternehmensberatungsgesellschaft, die spezialisiert ist auf die Einführung der Analytics-Produkte der SAP. Wir unterhielten uns mit dem Geschäftsführer Michael May.

Die s-peers AG wurde im Jahr 2015 gegründet. Seitdem ist Ihr Unternehmen stetig gewachsen. Welche Strategie verfolgen Sie?

Wir sind fokussiert auf SAP Analytics und hierbei auf  die Cloud – also auf die webbasierten Produkte der SAP. Hier profitieren wir von der Digitalisierungswelle und den damit verbundenen Tranformationsprojekten, die bei vielen Unternehmen im Mittelstand aber auch bei großen Unternehmensgruppen stattfinden.

Beschreiben Sie uns das Geschäftsfeld und den Hauptfokus Ihres Unternehmens. Ihr Slogan lautet: Wir sind die SAP Analytics Manufaktur. Was kann man darunter verstehen?

Ich beschreibe unsere Analytics-Manufaktur sehr gerne am Beispiel der holzverarbeitenden Industrie. Die Daten sind unser Rohstoff Holz und diese werden in den einzelnen Werkstätten bis hin zum Endprodukt weiterverarbeitet und veredelt. Den Begriff Manufaktur haben wir erstens gewählt, weil wir in dem Dschungel von Anglizismen Transparenz schaffen möchten und uns da möglichst der deutschen Sprache bemühen. Zweitens war bei Manufaktur der Gedanke, dass wir kein Serienfertiger, sondern Auftragsfertiger sind. Im Kundenauftrag arbeiten wir mit dem Handwerkszeug, in unserem Fall der SAP-Technologie. Die Mitarbeiter bringen die Expertise gemäß ihrem Erfahrungsschatz ein. Das kann man tatsächlich mit
dem Handwerk vergleichen, vom Lehrling bis zum Meister. Bei uns wäre der Meister der Werkstattleiter. Die Lehrlinge sind die Studenten, die wir hier über Abschlussarbeiten an unser Unternehmen heranführen.

Was hebt die s-peers AG von Ihren Mitbewerbern ab?

Zunächst mal sind die handelnden Personen entscheidend. Wir leben von dem Wissen unserer Mitarbeiter und dem Wissen, was wir an die jungen
Kolleginnen und Kollegen weitergeben. Am Ende ist es die Unternehmenskultur, die wir gestalten, um uns ein Stück weit von Wettbewerbern zu unterscheiden. Wenn es uns gelingt, über das Arbeitsumfeld und unsere Kultur Kolleginnen und Kollegen für uns zu gewinnen, die Freude haben, hier tätig zu werden, dann sollte sich das am Ende des Tages auch in der Qualität der Projektergebnisse für den Endkunden widerspiegeln. Nachwuchsförderung spielt bei innovativen Produkten auch eine wichtige Rolle. Aktuell haben wir sechs Studierende, die ihre Abschlussarbeit bei uns schreiben. Das ist viel für ein Unternehmen unserer Größe. Wir planen auch, alle per Jahresende in ein Festanstellungsverhältnis zu übernehmen. In der Schweizer IT-Branche liegt die Frauenquote bei 15%. In einer ursprünglich sehr männerlastigen Domäne haben wir es über die gezielte Rekrutierung geschafft, die Frauenquote zu erhöhen. Bei unseren Masteranden liegt die Frauenquote aktuell bei 50%. Das ist doch ein toller Erfolg!

Die Pandemie bremst zurzeit ganze Branchen. Welche Herausforderungen haben Sie in dieser Sondersituation zu meistern?

Die Sondersituation ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite erkennen viele Unternehmen durch die geänderten Arbeitsverhältnisse, dass sie IT-Infrastrukturen nutzen, die in die Jahre gekommen sind und dass es Investitionen braucht, um die Arbeitsumgebung zu modernisieren. Auf der anderen Seite ist bei in einen oder anderen Branche durchaus eine gewisse Investitionszurückhaltung zu spüren. Dementsprechend merken wir auch als Beratungshaus, dass Aufträge verzögert werden oder weniger Investitionsbreite vorliegt. Bei der s-peers sind wir recht gut durch die Pandemie gekommen, weil wir nicht auf eine bestimmte Branche, die es vielleicht auch hart getroffen hat, fokussiert sind, sondern branchenübergreifend arbeiten. Unser Fokus auf die SAP Analytics-Technologie bringt keine Restriktion mit sich. Dementsprechend sind wir da breit aufgestellt, ob das jetzt der Handel, der Maschinen- und Anlagenbau, die pharmazeutische Industrie oder die Medizinaltechnik ist. Auch im Bereich Entertainment, Versicherungen und Banken sind wir tätig. Insofern haben wir die Einflüsse der Pandemie recht gut durch diese breite Ausrichtung abfedern können.

Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft Ihres Unternehmens gesetzt?

Wir möchten den jungen Kolleginnen und Kollegen, die bei uns starten, auch mittelfristig Perspektiven bieten und das geht nur über Wachstum. Indem sich die Organisation auch dementsprechend verändert, dass neue Positionen mit mehr Verantwortung geschaffen werden und man dadurch auch mehr in Ausbildung investieren kann. Ich bin davon überzeugt, dass das ganze Thema „Digitalisierung“ Zukunft hat.

Sie engagieren sich auch im Smarter Thurgau. Welche Motivation steckt dahinter?

Smarter Thurgau hat sich als Verein hier in der Bodenseeregion das Ziel gesetzt, mit den Unternehmen und Hochschulen, die in der Ostschweiz und
Konstanz ansässig sind, eine Antwort auf die unterschiedlichsten Digitalisierungsinitiativen vom Klein- bis zum Großunternehmen zu liefern. Diese Ambition möchten wir mittragen und außerdem zeigen, dass die Bodenseeregion mehr zu bieten hat, als den See.

Published by:

Dr. Yvonne Avaro

Head of Marketing & Insights

AUTOR:IN

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5.
Anzahl Bewertungen: 0

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

INFORMATIONEN

Weitere Informationen

Header_wir sind SAP Partner of the Year 2026_1600800
Presse

s-peers AG ist SAP «Partner of the Year 2026» für Business Data Cloud Success

2026 Winner Vibes bei der s-peers AG: Die SAP Schweiz zeichnet die s-peers AG als «Partner of the Year...
Pressemitteilung-Kununu-Header_Web-1800-x-1080-px.jpg
Presse

s-peers AG erhält zum fünften Mal in Folge den «Top Company»-Award von kununu

(Tägerwilen, Schweiz, 18.11.2025) Die s-peers AG wurde auch in diesem...
Bild auf dem Thomas Duschek (SAP) und Robert Kehrli zu sehen sind
Presse

Die SAP Business Data Cloud (BDC): Das SAP Data & BI Produkt der Zukunft

(Tägerwilen, Schweiz, 14.02.2025) Robert Kehrli, Head of Sales und Verwaltungsratsmitglied...
SAP und Google Cloud Partnerschaft Visual
Presse

SAP und Google Cloud: Die Zukunft von Unternehmen mit Open Data und KI neu gestalten

Die Kooperation zielt darauf ab, Unternehmen bei der Vereinfachung ihrer...
Statement SAP Data Unleashed EN
Presse

SAP Datasphere: Die neuen Sphären des Data Warehousing und Datenmanagements

SAP hat beim SAP Data Unleashed Event am 08. März...
Interview DWH IT Online Magazin
Presse

IT Online Magazin Interview: Auswahl des richtigen Data Warehouse Produktes

Michael May (CEO, s-peers AG) und Hagen Jander (SAP) wurden...