Vom reaktiven Reporting zur datengetriebenen Unternehmenssteuerung – Analytics-Strategie „COPRA“ bei der Coop Pronto AG
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- 3 Min Lesezeit
Über den Kunden
Die Coop Pronto AG ist als Tochtergesellschaft der Coop-Gruppe das führende Schweizer Unternehmen im Convenience-, Tankstellen- und Mineralölgeschäft. Das Unternehmen betreibt ein schweizweites Netz von über 320 Coop Pronto Shops – von früh bis spät an Tankstellen, Bahnhöfen und an Autobahnrastätten. Mit seinem umfassenden Angebot an frischen Lebensmitteln, Convenience-Produkten und Kraftstoffen hat sich Coop Pronto eine führende Marktstellung in der Schweiz erarbeitet und steht für schnellen, unkomplizierten Service und Qualität rund um die Uhr.
Die Ausgangssituation
Die Coop Pronto AG sah sich in den vergangenen Jahren mit einer stetig steigenden Nachfrage
nach Berichten, Analysen und Planungsinformationen konfrontiert. Unterschiedliche Reporting-Werkzeuge, dezentrale Lösungen in den Fachbereichen sowie fehlende Governance führten zu
einem hohen manuellen Aufwand, eingeschränkter Transparenz und begrenzter
Vergleichbarkeit von Kennzahlen.
Zusätzlich wurden vergleichbare dezentrale Reports mehrfach parallel beauftragt und
aufgebaut, wodurch im dezentralen Controlling ein überlappendes Insel-Reporting mit
redundanten Strukturen entstand. Es bestanden erhebliche Konsolidierungs- und
Effizienzpotenziale innerhalb der Analytics-Domäne.
Die Lösung
Gemeinsam mit s-peers wurde ein strukturiertes Vorgehen gewählt: In Workshops mit
Vertretern aller relevanten Fachbereiche wurden Optimierungspotenziale analysiert und eine
Analytics-Vision entwickelt – mit dem Ziel einer standardisierten, zentralisierten BI-Strategie
und klarer Strukturen. Dabei zeigte sich, dass im Reporting übergreifende Transparenz sowie
definierte Governance und Prozesse fehlen. Darauf aufbauend wurde eine hybride AnalyticsOrganisation (BICC) konzipiert und umgesetzt, die seither als interner Service Provider agiert,
Anforderungen priorisiert, Datenkonsistenz sicherstellt und die Analytics-Governance
übernimmt.
Mit der Einführung des BICC wurde die gemeinsame Governance etabliert – als
kontinuierlicher Prozess, der trotz noch nicht vollständig greifender Strukturen durch klare
Verantwortlichkeiten bereits die Kennzahlenqualität verbessert und redundante Berichte
reduziert hat. Insbesondere ist eine klare und aktive Kommunikation des BICC innerhalb von
Coop Pronto ein zentraler Erfolgsfaktor für dessen weitere Etablierung und Akzeptanz.
Fazit
Mit der Analytics-Strategie COPRA hat Coop Pronto einen entscheidenden Schritt in Richtung
einer datengetriebenen Organisation gemacht und einen messbaren Mehrwert für das
Unternehmen geschaffen:
Die wichtigsten Vorteile
Die Vergleichbarkeit und Konsistenz der Kennzahlen wurden deutlich erhöht.
Doppelspurigkeiten im Reporting konnten identifiziert und reduziert werden, was zu einer verbesserten Kosteneffizienz der IT-Landschaft führte.
Die Fachbereiche profitieren von klaren Zuständigkeiten, schnelleren Entscheidungswegen und modernen Self-Service-Möglichkeiten.
Das Projekt COPRA zeigt exemplarisch, wie Unternehmen mit einer klaren Analytics-Strategie und konsequenter Governance den Wandel von klassischem Reporting hin zu vorausschauender Steuerung meistern. Analytics wird bei Coop Pronto damit zu einem strategischen Erfolgsfaktor für die Weiterentwicklung des Unternehmens.
Lesen Sie jetzt die Success Story von Coop Pronto
Published by:
Michael May
Geschäftsführer
Michael May
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