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Wie Ammann Components mit einem zentralen Reporting-Tool strategische Entscheidungen absichert

Über Ammann Components

Die Ammann AG, am Markt bekannt als Ammann Components, ist ein etablierter Schweizer Systemlieferant in der Metallverarbeitung mit Sitz in der Schweiz. Mit knapp 70 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 20 Millionen Franken. Seit Jahrzehnten ist Ammann Components auf die Verarbeitung von Schmiede- und Gussrohlingen zu einbaufertigen Präzisionskomponenten spezialisiert.

Das Unternehmen beliefert eine breite Palette an anspruchsvollen Branchen, darunter die Baumaschinen- und Hydraulikindustrie, den Grossmotorenbau, den Schienenfahrzeugbau sowie die Automobil- und Wehrtechnik. Als Fertigungs- und Entwicklungspartner für sicherheitsrelevante Bauteile, die oft als Single-Source-Teile geliefert werden, sind höchste Qualität und Liefertreue entscheidend für den Erfolg des Unternehmens und seiner namhaften Kunden.

Die Challenge

Die IT-Infrastruktur bei Ammann Components ist historisch gewachsen und bestand aus mehreren Inselsystemen:

Dreiteilige Herausforderung IT Infrastruktur

Diese technologische Fragmentierung führte zu erheblichen organisatorischen Herausforderungen:

Fehlende Transparenz
Während des laufenden Geschäftsjahres gab es nur ein sehr ungenaues Bild des operativen Ergebnisses.

Zeitlich verzögerte Daten
Die Erstellung des revisionierten Jahresabschlusses dauerte Wochen. Aktuelle Aussagen über Liquidität und Rentabilität waren nur mit grossem Zeitaufwand zu generieren.

Manuelle Fehlerquellen
Zur Kompensation wurden diverse Excel-Listen mit manuellen Korrekturen geführt, was die Datenqualität weiter beeinträchtigte und die Unsicherheit erhöhte.

Mangelnde Voraussicht
Mit mangelnder Voraussicht navigierte die Geschäftsführung durch ein volatiles Marktumfeld, ohne ein Frühwarnsystem zur Hand zu haben, um proaktiv auf Veränderungen reagieren zu können

Die Lösung

Gemeinsam haben wir in nur drei Wochen eine moderne und kosteneffiziente Business-Intelligence-Lösung auf Basis der Google Cloud Platform (GCP) implementiert.

Datenextraktion & Speicherung

Finanzdaten werden manuell aus Abacus exportiert und sicher im Google Cloud Storage abgelegt. Die Architektur ist bereits für eine zukünftige Vollautomatisierung via FTPS oder Rest-API ausgelegt.

Datenaufbereitung & Logik

Das Herzstück der Architektur bildet BigQuery. In Kombination mit dbt (Data Building Tool) werden Rohdaten in strukturierte Modelle überführt und die Businesslogik modular abgebildet, was eine performante und qualitätsgesicherte Datenbasis garantiert.

Manuelle Eingaben

Variable Daten wie Umlageschlüssel werden flexibel über ein nahtlos integriertes Google Sheet direkt von den Anwendern gepflegt.

Visualisierung & Reporting

Das Reporting erfolgt über interaktive Dashboards in der kostenlosen Version von Looker Studio. Anwender können KPIs und Deckungsbeiträge intuitiv filtern und bis ins Detail analysieren.

Automatisierter Datenprozess

Google Cloud Workflows automatisiert den gesamten Datenprozess – von der Übernahme über die Verarbeitung in BigQuery bis zur finalen Bereitstellung im Dashboard.

Organisatorische Umsetzung

Die organisatorische Umsetzung des Projekts anhand eines Schaubilds in drei Phasen/Wochen unterteilt.
"Was für die Titanic ein Radar gewesen wäre, das ist für uns das neue Reporting-Tool. Wir haben jetzt eine klare Sicht voraus, eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit und echte Planungssicherheit. Die Entscheidung für dieses Projekt hätten wir definitiv früher treffen sollen."
Markus Halder von NC Fertigung
Markus Halder
Geschäftsführer AMMANN Components

Fazit

Durch die Implementierung der neuen Reporting-Lösung hat Ammann Components einen signifikanten wirtschaftlichen Mehrwert realisiert. Das Unternehmen ist nun in der Lage, schnell und fundiert auf Basis tagesaktueller Daten zu agieren, anstatt auf wochenalte Berichte angewiesen zu sein.

Die wichtigsten Vorteile

Die Geschäftsführung hat jederzeit eine klare Sicht auf die finanzielle Lage und kann strategische Entscheidungen auf einer soliden Datengrundlage treffen.

Durch tagesaktuelle KPIs können Abweichungen sofort erkannt und Gegenmassnahmen eingeleitet werden, was in einem volatilen Markt essenziell ist.

Detaillierte Einblicke in Deckungsbeiträge und Kostenstrukturen pro Profit Center ermöglichen eine gezielte Steuerung und Optimierung des operativen Geschäfts.

Die laufenden Kosten für die Google Cloud-Infrastruktur belaufen sich auf lediglich 5-10 Franken pro Monat, während das Reporting-Tool (Looker Studio) kostenlos ist.

Das Projekt hat die Grundlage für eine datengetriebene Unternehmenskultur geschaffen und ist flexibel erweiterbar, um zukünftig weitere Systeme (z.B. Zeiterfassung, PPS, ERP) anzubinden und Potenziale im Bereich AIund Forecasting zu heben.

Lesen Sie jetzt die Success Story von Ammann Components

Published by:

Christiane Grimm

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