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SAP-Daten nach Databricks: Ein Vergleich der 5 Integrationsmethoden

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Die Nutzung von SAP-Daten für fortschrittliche Analysen in (SAP) Databricks ist ein strategisches Ziel vieler Unternehmen. Doch die entscheidende Frage ist: Welche der fünf Integrationsmethoden ist die richtige? Die Wahl der passenden Architektur ist entscheidend für Effizienz, Kosten und die Integrität der Daten.

Dieser Artikel beleuchtet die fünf zentralen Methoden, um SAP-Daten in eine (SAP) Databricks-Umgebung zu überführen. Wir vergleichen die Ansätze von der pragmatischen JDBC-Anbindung über SAP-native Lösungen bis hin zum innovativen „Zero-Copy“-Ansatz.

Das Ziel besteht darin, eine klare Entscheidungsgrundlage zu bieten, welche Methode geeignet sein könnte. Egal, ob Echtzeit-, Batch-Verarbeitung oder semantische Tiefe – wir finden hier gemeinsam die optimale Lösung.

Inhaltsverzeichnis

Von SAP nach Databricks: Ein Überblick über die 5 Integrationsmethoden

Für viele Unternehmen hat die Nutzung von SAP-Daten für fortschrittliche Analysen und Machine Learning in einer Databricks-Umgebung strategische Priorität. Die Herausforderung besteht darin, die richtige Integrationsmethode zu wählen, die Effizienz, Kosten und Datenintegrität optimal vereint.

 

Im Folgenden werden die fünf zentralen Möglichkeiten beschrieben:

1. Direkter Datenbankzugriff über JDBC/ODBC

 

Eine pragmatische und kosteneffiziente Lösung, die auf die Extraktion kontextreicher Daten (z.B. ABAP CDS Views) setzt und eine schnelle Implementierung ohne zusätzliche Lizenzkosten ermöglicht. Für Echtzeit-Anforderungen oder sehr große Datenmengen ist dieser Ansatz jedoch weniger geeignet.

 

2. Streaming-basierte Integration via SAP SLT

Ideal für Echtzeit-Szenarien, etwa in der Fertigung. SAP SLT repliziert kontinuierlich und mit minimaler Latenz nur die geänderten Daten. Dieser native Ansatz ist jedoch oft mit hohen Kosten, Komplexität und zusätzlichem Infrastrukturaufwand verbunden.
 

 

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3. SAP Datasphere Premium Outbound

Die bevorzugte native Option für grosse Datenmengen, wenn keine strikte Echtzeit, aber eine vollständige semantische Integrität erforderlich ist. Über diese Methode können Kontextdaten (z. B. ABAP CDS Views) aus S/4HANA oder der Datasphere selbst effizient und sicher in Databricks repliziert werden. Die Funktionalität erfordert zusätzliche Lizenzen.

 

4. Drittanbieter und Cloud-Native Tools

Services wie Azure Data Factory oder Tools von Drittanbietern (z.B. Fivetran) ermöglichen eine skalierbare Integration und beschleunigen die Implementierung durch vorgefertigte Konnektoren. Sie können jedoch zusätzliche Lizenzkosten und Komplexität durch eine neue Orchestrierungsebene mit sich bringen.

 

5. Zero Copy Delta Share

 

Der innovativste Ansatz. Diese Methode eliminiert das physische Kopieren von Daten und tauscht stattdessen nur Metadaten und Zugriffsrechte aus. Dies führt zu erheblichen Kosteneinsparungen, verbesserter Governance und einer vereinfachten, echtzeitfähigen Architektur.

SWOT-Analyse der Integrationsmethoden

Die folgende Tabelle fasst die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der einzelnen Methoden zusammen:

Integrationsmethode Stärken (Strengths) Schwächen (Weaknesses) Chancen (Opportunities) Risiken (Threats)
Direkter Datenbankzugriff (JDBC/ODBC) Pragmatisch & kosteneffizient ohne zusätzliche Lizenzkosten. Begrenzt für sehr große Datenmengen und ungeeignet für Echtzeit. Flexible Übergangslösung, bis neuere Technologien verfügbar sind. Performance-Engpässe bei hohem Datenvolumen; manueller Aufwand.
SAP-native Lösungen (Datasphere & SLT) Tiefe Integration, bewahrt semantischen Kontext und ermöglicht Echtzeit. Hohe Kosten & Komplexität, erfordert spezialisiertes Fachwissen. Ideale Lösung für kritische Prozesse mit voller SAP-Unterstützung. Vendor Lock-in und starke Abhängigkeit vom SAP-Lizenzmodell.
SAP Datasphere Premium Outbound Verwalteter, skalierbarer Fluss für semantisch reiche Daten; hohe Datenintegrität. Erfordert zusätzliche Premium-Lizenzen; hauptsächlich für Batch konzipiert. Optimaler Weg für große, semantisch wertvolle Datensätze ohne Echtzeit-Bedarf. Starke Bindung an das SAP-Lizenz- und Produkt-Ökosystem.
Drittanbieter & Cloud-Native Schnelle Entwicklung durch vorgefertigte Konnektoren. Zusätzliche Kosten, Risiko eines Vendor Lock-in und neue Orchestrierungsebene. Zugriff auf breite Tool-Palette und skalierbare Cloud-Services. Unvorhergesehene Lizenzkosten und erhöhte Komplexität.
Zero Copy Delta Share Revolutionär: Eliminiert physische Datenbewegung; minimiert Kosten, Zeit & Netzwerklast. Aufstrebende Technologie: Noch nicht flächendeckend verfügbar. Radikale Vereinfachung der IT-Landschaft; zukunftssichere Architektur. Technologische Reife und flächendeckende Verfügbarkeit sind abzuwarten.

Auswahlhilfe für die Datenintegrationsmethode

Der Flowchart in der nachfolgenden Abbildung dient als Leitfaden zur Auswahl der optimalen Integrationsmethode von SAP-Daten in Databricks, basierend auf den Anforderungen an die Latenz (Echtzeit vs. Batch) und die Governance/Komplexität.

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Zero Copy Delta Share

Die Zero-Copy-Datenintegration von SAP zu Databricks ist ein Verfahren, das den Datenaustausch revolutioniert, indem es die physische Datenbewegung überflüssig macht. 

Mehr über das Thema Zero Copy Delta Share“  Datenformate Datenformate in Databricks gibt es es in zwei weiteren Wikis.

Das sind unsere fünf Lieblingsfeatures von Zero-Copy und die damit verbundenen Vorteile:

  1. Minimale Datenbewegung: Die Daten verbleiben an ihrem Ursprungsort in der SAP Business Data Cloud. Da keine physische Kopie erstellt wird, wird der Datenfluss erheblich beschleunigt und die Netzwerklast sowie der Speicherbedarf in der Zielumgebung werden eliminiert.
  2. Verbesserte Datenintegrität und Governance: Da die Daten an einer zentralen Stelle verbleiben, wird die Datenhoheit gewahrt. Der Zugriff erfolgt über die integrierten Berechtigungsmechanismen von SAP. Dadurch wird die Sicherheit erhöht, die Auditierung vereinfacht und die Einhaltung von Compliance-Vorschriften (wie z. B. GxP oder DSGVO) erleichtert.
  3. Signifikante Kosteneinsparungen: Durch den Wegfall des Kopierens und Speicherns von Daten in einem zweiten System werden Kosten für zusätzlichen Speicherplatz und Rechenressourcen vermieden.$
  4. Vereinfachte Architektur: Das Verfahren reduziert die Komplexität der Integrationslandschaft, da keine separaten ETL-Prozesse oder Tools zur kontinuierlichen Replikation der Daten erforderlich sind.
  5. Echtzeit-Fähigkeit: Die Zero-Copy-Integration ermöglicht einen nahezu sofortigen Zugriff auf die aktuellsten Daten, da Änderungen direkt im Quellsystem verfügbar gemacht werden.

Fazit: So what – wie mache ich jetzt weiter?

Ihre Datenstrategie ist individuell – Ihre Beratung sollte es auch sein.

Die Wahl zwischen diesen Methoden hängt von unzähligen Faktoren ab: Ihrer bestehenden Systemlandschaft, Ihren Unternehmenszielen und Ihrer Datenkultur. Eine Standardantwort gibt es nicht.

Lassen Sie uns unverbindlich darüber sprechen, welcher Weg für Sie der richtige ist. Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Gespräch.

 
 
Christiane Maria Kallfass ist Recruiting- und Marketing Specialist bei der s-peers AG
Christiane Grimm
Inside Sales

Published by:

Dr. Andreas Wagner

Customer Success Executive

autor:IN

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