Adrian Wenner
Dieses Glossar fasst die wichtigsten Begriffe der SAP Sapphire 2026 kompakt und verständlich zusammen. Es erklärt die neuen Technologien, Plattformen und Konzepte rund um SAPs Vision des Autonomous Enterprise – von der SAP Business AI Plattform über Joule bis hin zu AI Agenten und modernen Datenplattformen. So erhalten Leserinnen und Leser einen schnellen Überblick über die zentralen Innovationen der Sapphire 2026.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort zum Glossar
- Agent2Agent-Protokoll (A2A)
- Autonomous Enterprise
- Generative AI Hub
- Industry AI
- Joule Agents
- Joule Assistants
- Joule Studio
- Joule Work
- Model Context Protocol (MCP)
- SAP AI Agent Hub
- SAP AI Core
- SAP AI services and models
- SAP Autonomous Suite
- SAP Business AI Platform
- SAP Business Data Cloud
- SAP Domain Models
- SAP Enterprise Planning
- SAP Integration Suite
- SAP Knowledge Graph
- SAP-RPT-1.5
- Strategische AI-Partnerschaften
- Quellenverzeichnis und weiterführende Literatur
- Mehr wissen?
Vorwort zum Glossar
Auf der SAPPHIRE 2026 in Orlando wurde deutlich: SAP positioniert sich als führender Anbieter für agentische Unternehmens-AI. CEO Christian Klein betonte, dass für geschäftskritische Prozesse „fast richtig einfach nicht gut genug ist“. AI muss präzise, regelkonform und vollständig nachvollziehbar handeln.
Um diesen Anspruch einzulösen, hat SAP in Orlando eine ganze Reihe neuer Begriffe eingeführt, von der SAP Business AI Platform über die SAP Autonomous Suite bis hin zu Konzepten wie Company Memory und Context Layer. Wer der Keynote und den Ankündigungen folgen will, kommt an diesem neuen Vokabular nicht vorbei. Die Begriffe erklären, wie SAP sein zentrales Versprechen einer präzisen, regelkonformen und nachvollziehbaren KI technisch und organisatorisch umsetzen will. Genau deshalb gibt es dieses Glossar. Es ordnet die wichtigsten auf der SAPPHIRE 2026 vorgestellten Begriffe alphabetisch und macht sie auch für alle verständlich, die nicht selbst vor Ort waren.
Passend dazu:
Das A2A-Protokoll ergänzt MCP, indem es die direkte, bidirektionale Kommunikation zwischen unterschiedlichen AI-Agenten – auch über Anbietergrenzen hinweg – standardisiert. Innerhalb von Joule Work und Joule Studio erlaubt A2A es Drittanbieter-Agenten, sicher auf Joule Agents zuzugreifen und umgekehrt, sodass Agenten aus verschiedenen Ökosystemen in gemeinsamen Geschäftsprozessen zusammenarbeiten können. Damit positioniert sich SAP als interoperabler Knotenpunkt in einer zunehmend Multi-Vendor-geprägten Agentenlandschaft. Die allgemeine Verfügbarkeit der erweiterten A2A-Fähigkeiten in Joule ist für Q4 2026 geplant.
Die Autonomous Enterprise ist SAPs auf der Sapphire 2026 vorgestellte Gesamtvision, bei der AI-Assistenten und -Agenten eng mit Mitarbeitenden zusammenarbeiten, um rollenspezifische Unterstützung für Geschäftsprozesse zu liefern.
Sie setzt sich aus vier Bausteinen zusammen:
- Joule Work als neue Interaktionsebene,
- der SAPAutonomous Suite mit den AI-gestützten Kernbereichen Finance, Spend, HCM, CX und Supply Chain,
- der SAP Business AIPlatform als technologisches Fundament sowie
- branchenspezifischenIndustry-AI-Szenarien. Das Konzept ist sowohl für Public- als auch Private-Cloud-ERP-Kunden verfügbar. Ziel ist es, Mitarbeitende von Routinearbeit zu entlasten, während AI-Agenten operative Prozesse im Hintergrund koordinieren und ausführen.
Der Generative AI Hub ist Teil von SAP AI Core und bietet zentralisiertes Modellmanagement, flexibles Deployment und integrierte Entwicklungswerkzeuge, um AI-Apps und -Agenten unternehmensweit zu skalieren. Er stellt sowohl SAP-eigene Foundation-Modelle als auch multimodale Drittanbieter-Modelle über eine einzige API bereit, kombinierbar mit unternehmenseigenen Daten für individuelle AI-Lösungen. Eingebaute Governance – End-to-End-Verschlüsselung, Anbindung an SAP Cloud Identity Services, Audit-Logging sowie Konformität mit GDPR, ISO 27001, SOC 1/2 – sorgt für einen sicheren, compliance-konformen Betrieb, wobei Kundendaten nie zum Training fremder Modelle genutzt werden. Zusätzlich beschleunigen Funktionen wie automatisierte Prompt-Optimierung, Orchestrierung und ein interaktiver Playground die Time-to-Market für produktionsreife AI-Anwendungen.
SAP stellt mit Industry AI branchenspezifische AI-Lösungen vor, die Anwendungen, Datenmodelle und autonome AI-Agenten (Joule Agents) kombinieren. Ziel ist es, komplette End-to-End-Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg zu automatisieren und Datensilos aufzubrechen. Zum Start gibt es sieben Anwendungsfelder, darunter Asset Management, Produktion, Rohstoffhandel, Projektmanagement, regulierte Fertigung, Umsatzwachstum und Unified Commerce. Die Lösungen sind zunächst auf bestimmte Branchen ausgerichtet, werden aber schrittweise auf weitere Industrien ausgeweitet. Dabei koordinieren Joule Assistants verschiedene spezialisierte AI-Agenten, um Entscheidungen zu unterstützen, Prozesse zu optimieren und die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsbereichen zu verbessern. SAP verfolgt damit die Vision von zunehmend autonom ablaufenden Geschäftsprozessen in unterschiedlichen Branchen.
Joule Agents sind einzelne, spezialisierte AI-Agenten, die konkrete, klar abgegrenzte Aufgaben innerhalb eines Geschäftsprozesses eigenständig ausführen, etwa Rechnungsprüfung, Datenabgleich oder Terminplanung. Sie werden in der Regel nicht direkt von Menschen angesteuert, sondern von einem übergeordneten Joule Assistant koordiniert, der je nach Zielsetzung mehrere Agents kombiniert. Für ihren Geschäftskontext greifen sie auf eine einheitliche, vertrauenswürdige Datenschicht in der SAP Business Data Cloud zu, die durch den SAP Knowledge Graph mit Business-Semantik angereichert ist, und können zusätzlich über das Model Context Protocol (MCP) externe Tools und Drittanbieter-Agenten einbinden. Governance, Monitoring und Steuerung aller eingesetzten Agents laufen zentral über den SAP AI Agent Hub, wodurch mehrstufige Workflows laut SAP um bis zu 75 % beschleunigt werden können. Weitere Informationen
Joule Assistants sind funktions- beziehungsweise rollenbezogene AI-„Teammitglieder“, die als zentrale Ansprechpartner innerhalb von Joule Work fungieren. Sie verstehen den geschäftlichen Kontext einer Nutzerin oder eines Nutzers und koordinieren im Hintergrund die passenden Joule Agents, um komplexe, bereichsübergreifende Aufgaben zu automatisieren. Sie bilden damit die Orchestrierungsebene zwischen Mensch und den einzelnen AI-Agenten. Weitere Informationen
Die Entwicklungsumgebung (IDE) für AI-Agenten und Workflows innerhalb der SAP Business AI Platform. Entwickler erstellen agentische Anwendungen, die auf SAP-Geschäftslogik und -Daten zugreifen können.
AI-first Entwicklungsumgebung der Plattform; übersetzt in natürlicher Sprache formulierte Business-Absichten in lauffähige Agenten, Anwendungen oder Workflows – von No-Code bis Pro-Code.
Joule Work ist ein zentraler, dynamischer Arbeitsbereich, der Daten, Anwendungen und Agenten-Workflows an einem Ort zusammenführt, sodass Teams nicht mehr zwischen Systemen wechseln oder Aufgaben manuell koordinieren müssen. Nutzer formulieren per Dialog („Conversations“), was sie erreichen möchten, während Joule Assistants die passenden Erkenntnisse liefern, Routinearbeit automatisieren und Joule Agents system- und anbieterübergreifend koordinieren.
Ziel ist es, Navigation und Systemwechsel zu reduzieren, damit sich Teams auf Entscheidungen und Ergebnisse statt auf Prozesskoordination konzentrieren können.
MCP ist ein offener Standard, der als sichere Schnittstelle zwischen AI-Agenten bzw. -Assistenten und externen Tools, Datenquellen oder Backend-Systemen fungiert. Innerhalb des SAP-Stacks nutzen unter anderem Joule Agents, Joule Studio (mit eigenem „MCP Builder„) und SAP Integration Suite MCP, um Drittanbieter-Tools anzubinden und Agenten interoperabel zu machen. Der SAP AI Agent Hub übernimmt dabei die Governance-Rolle, indem nur verifizierte MCP-Server produktiv laufen dürfen. Auch im ABAP-Entwicklungsumfeld wird ein eigener „ABAP MCP“ eingeführt, der AI-Coding-Assistenten direkten, kontextbezogenen Zugriff auf SAP-Backends ermöglicht. Weitere Informationen
Der SAP AI Agent Hub ist eine herstellerneutrale Kommandozentrale, die als zentraler Einstiegspunkt Entdeckung, Inventarisierung, Governance und Bewertung aller AI-Agenten, LLMs und MCP-Server im Unternehmen ermöglicht – unabhängig davon, ob diese von SAP, Microsoft, Google, AWS, Databricks oder ServiceNow stammen. Kernfunktionen sind ein automatisiertes AI-Registry, ein formales Verifizierungs- und Compliance-Workflow, Identitäts- und Zugriffskontrolle (nur verifizierte MCP-Server dürfen produktiv laufen), sowie AI-Observability zur Nachverfolgung von Session-Verläufen, Tool-Aufrufen und Root-Cause-Analysen. Über Agent Mining lässt sich zudem prüfen, ob Agenten ihrem vorgesehenen Ausführungspfad folgen, während die Anbindung an SAP SuccessFactors zeigt, welche Teams und Skills durch den Agenteneinsatz betroffen sind. Damit geht der Hub über reine Entdeckung hinaus und bietet tiefere Architektur- und Geschäftsprozess-Governance als vergleichbare Lösungen anderer Anbieter.
SAP AI Core ist ein Service der SAP Business Technology Platform, der Ausführung und Betrieb von AI-Assets standardisiert, skalierbar und Hyperscaler-unabhängig verwaltet – von Pipeline-Ausführung (z. B. Modelltraining, Batch-Inferenz) über das Deployment trainierter Modelle als Web-Services bis zum vollständigen Lifecycle-Management von AI-Szenarien über eine einheitliche API. Er unterstützt Multitenancy zur Isolation von AI-Assets zwischen Mandanten und lässt sich in bestehende Cloud-Infrastruktur integrieren, um AI-Inhalte im SAP-BTP-Marketplace bereitzustellen. Über den integrierten Generative AI Hub erhalten Nutzer zudem Zugriff auf generative AI-Modelle sowie Prompt-Entwicklung und -Lifecycle-Management.
SAP AI Services and Models umfasst enterprise-taugliche generative AI-Fähigkeiten (Services) sowie vollständig verwaltete, großskalige Modelle (Models), die auf jahrzehntelangem SAP-eigenen Codes, Daten und Prozesswissens trainiert wurden und zusätzlich Frontier-Modelle von Drittanbietern integrieren. Die Services ermöglichen Entwicklern den Bau von AI-Anwendungen und ABAP-Erweiterungen, die Workflows automatisieren, prädiktive Einblicke liefern und Entscheidungen verbessern. Durch Verankerung in SAP-Metadaten und -Kontext liefern sie präzisere, vertrauenswürdigere Ergebnisse als generische Modelle und reduzieren gleichzeitig Integrationsaufwand und -kosten. Zusätzlich ermöglichen sie skalierbare, tabellarische Vorhersage-Workflows über ein einheitliches Modell hinweg für alle Geschäftsbereiche und Szenarien.
SAP Autonomous Suite ist eine integrierte, modulare Anwendungssuite, in der Joule Work, AI-Agenten/-Assistenten, Daten und Applikationen domänenübergreifend zusammenarbeiten, um End-to-End-Geschäftsprozesse über fünf Kernbereiche hinweg auszuführen. Sie basiert auf vier Prinzipien: Zusammenarbeit zwischen Mensch und AI mit klarer Kontrolle und Verantwortlichkeit, AI-Handeln auf Basis echter Unternehmensdaten statt generischer Modelle, jahrzehntelange SAP-Prozess- und Branchenexpertise sowie unternehmenstaugliche Governance mit eingebauter Compliance und Auditierbarkeit. Ziel ist eine widerstandsfähige, „AI-native“ Betriebsweise mit echter autonomer Ausführung statt isolierter Einzelanwendungen.
Die SAP Business AI Platform ist das technologische Fundament der Autonomous Enterprise und vereint zentrale AI-Bausteine von SAP: Joule, Joule Studio, SAP Domain Models, SAP Business Data Cloud, den SAP Knowledge Graph, den SAP AI Agent Hub sowie Governance– und Sicherheitsfunktionen. Sie stellt sicher, dass Agenten und Anwendungen konsistent auf vertrauenswürdige Unternehmensdaten zugreifen und dabei unternehmensweite Richtlinien einhalten. Weitere Informationen
SAP BDC ist die vereinheitlichte Datenplattform von SAP, auf der Analytics, Planung und AI-Agenten auf denselben, governance-konformen Datenprodukten aufsetzen. Neue agentische Fähigkeiten erlauben es, Datenprodukte per natürlicher Sprache zu erstellen, Analyse- und Planungsmodelle zu konfigurieren sowie Dashboards automatisch zu generieren, statt mehrere Tools manuell zu bedienen. SAP HANA Cloud ist inzwischen nativ in SAP BDC integriert und dient als gemeinsame In-Memory-Datenbank für Vektoren, Graphen sowie relationale Daten. Über SAP BDC Connect werden zudem Zero-Copy-Integrationen zu Hyperscalern wie AWS ermöglicht, und mit der geplanten Übernahme von Reltio soll das Stammdatenmanagement über SAP- und Non-SAP-Systeme hinweg weiter gestärkt werden. Damit bildet SAP BDC das gemeinsame Datenfundament, auf dem Joule und Joule Agents operieren. Weitere Informationen & Hintergrund
SAP Domain Models sind native SAP-Foundation-Modelle, die auf SAP-Code, -Daten, -Metadaten, dokumentierten Best Practices und Geschäftsprozessen trainiert und laufend aktualisiert werden – im Gegensatz zu allgemeinen Foundation-Modellen erreichen sie dadurch eine Tiefe an proprietärem SAP-Wissen, die generische, nur öffentlich trainierte Modelle nicht bieten können. Joule nutzt sie, um natürlichsprachliche Anfragen zu SAP-Anwendungsdaten präzise zu beantworten, während Joule Studio sie einsetzt, um Entwicklern beim Erstellen, Erweitern und Modernisieren von Code zu helfen. Verankert werden die Antworten über den SAP Knowledge Graph, Live-Daten und historischen SAP-Code, was präzisere, vertrauenswürdigere Ergebnisse als bei generischen Modellen liefert. Zusätzlich sorgen SAP-managte Governance und Policy-Guardrails für einen sicheren, compliance-konformen AI-Einsatz bei der Automatisierung von SAP-Workflows.
SAP Enterprise Planning ist eine neue, auf SAP Business Data Cloud und SAP Analytics Cloud aufsetzende Planungslösung, die Joule Agents direkt in Planungsprozesse einbettet. Statt punktueller Planungszyklen ermöglicht sie kontinuierliches Planen: Agenten erkennen Marktveränderungen, bewerten deren Auswirkungen auf KPIs, simulieren Szenarien und setzen Entscheidungen automatisiert in operative Workflows um. Die Lösung wird auch für spezifische Planungsbereiche wie Workforce Planning (SAP SuccessFactors) genutzt. Damit verbindet SAP strategische Planung enger mit der operativen Ausführung.
Die SAP Integration Suite ist eine Integrations-Plattform-as-a-Service (iPaaS) auf Basis der SAP Business Technology Platform (BTP), die SAP- und Non-SAP-Systeme, Anwendungen, Daten und Prozesse nahtlos miteinander verbindet. Sie bildet die technische Grundlage dafür, dass AI-Agenten systemübergreifend arbeiten, Informationen austauschen und Prozesse End-to-End automatisieren können. Neue Funktionen zur agentischen Orchestrierung ermöglichen es, AI-Agenten über verschiedene Systeme hinweg zu koordinieren und auf Geschäftsereignisse in Echtzeit reagieren zu lassen. Durch die Verarbeitung von Echtzeitdaten erhalten AI-Anwendungen und Agenten stets aktuellen Geschäftskontext, was die Qualität und Relevanz ihrer Entscheidungen verbessert. Gleichzeitig sorgen neue Governance– und Sicherheitsfunktionen wie der AI Gateway und die kontrollierte Bereitstellung von APIs für einen sicheren und regelkonformen Einsatz von AI. Mit der Integration von Joule sowie weiteren AI-gestützten Funktionen werden zudem Integrationsentwicklung, Monitoring und Fehlerbehebung deutlich automatisiert und vereinfacht.
Eine semantische Schicht, die Daten, Prozesse, Beziehungen sowie Geschäftslogik über Systemgrenzen hinweg miteinander verknüpft und so AI-Agenten ein maschinenlesbares Verständnis von Unternehmenszusammenhängen liefert.
SAP-RPT-1.5 ist die Weiterentwicklung von SAP-RPT-1, dem tabellarischen AI-Modell aus der SAP-Foundation-Model-Familie, das auf strukturierten Unternehmensdaten mit Lücken oder unvollständigen Informationen trainiert ist. Neu ist die sogenannte „Tabular Orchestration“ inklusive Retrieval-Augmented Prediction (RAP), bei der Kundendaten zur Laufzeit gezielt herangezogen werden, um die Vorhersagegenauigkeit zu erhöhen. Weitere Bausteine sind ein Kontextauswahl-Modul, Modellwechsel-Funktionalität, ein offenes Modell-Ökosystem (z. B. Nexus by Fundamental) sowie Erklärbarkeits-Features auf Spalten- und Zeilenebene. Bereitgestellt wird das Modell über den SAP Generative AI Hub und ist per API zugänglich.
Strategische AI-Partnerschaften
Auf der Sapphire 2026 kündigte SAP mehrere AI-Partnerschaften an: Mit Anthropic soll Claude als primäre Reasoning-Engine in agentische SAP-Lösungen (Finance, HR, Procurement, Supply Chain) eingebettet werden. Mit NVIDIA wird OpenShell in die Joule-Studio-Runtime integriert, um Agenten sicherer und mit zusätzlicher Governance produktiv zu betreiben. Mit n8n erhält Joule Studio eine visuelle Workflow-Orchestrierung, die agentische Fähigkeiten mit klassischer Prozessautomatisierung verbindet und dabei vollständig auf SAP-Cloud-Infrastruktur läuft (relevant für GDPR/Datenresidenz). Diese Partnerschaften unterstreichen SAPs Strategie, führende AI-Modelle und -Tools über offene Protokolle (MCP/A2A) in die eigene Plattform zu integrieren, statt alles selbst zu entwickeln.
Quellenverzeichnis und weiterführende Literatur
Gupta, R. (2026, Mai). SAP Sapphire 2026 key announcements summarized. LinkedIn. SAP Sapphire 2026 Key Announcements Summarized | Raja Gupta hat zu dem Thema Beiträge veröffentlicht | LinkedIn
SAP. (2026, 12. Mai). SAP Sapphire 2026 Innovation News Guide. SAP Sapphire Innovation News Guide 2026 | SAP
SAP News. (2026, 12. Mai). SAP unveils the autonomous enterprise. SAP präsentiert das autonome Unternehmen | SAP Sapphire | SAP News Center
SAP News. (2026, 12. Mai). SAP stellt das autonome Unternehmen vor. SAP Unveils the Autonomous Enterprise | SAP Sapphire | SAP News Center
Talan. (2026). Top 5 key takeaways from SAP Sapphire 2026. Top 5 Key Takeaways from SAP Sapphire 2026 | Talan
Top 5 announcements from SAP Sapphire 2026. (2026). SAP. Top 5 Announcements from SAP Sapphire 2026 | SAP
SAP Sapphire 2026: Agentic AI, quality, and the autonomous enterprise. (2026). SAP Sapphire 2026: Agentic AI, Quality, and the Autonomous Enterprise
SAP Sapphire 2026: What the announcements actually mean for your SAP roadmap. (2026). SAP Sapphire 2026: What the Announcements Actually Mean for Your SAP Roadmap
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